Büroumzug: Was passiert mit Möbeln, Akten und IT?

Was muss bei einem Büroumzug organisiert werden?

Ein Büroumzug besteht aus weit mehr als dem Transport von Schreibtischen und Bürostühlen. Möbel müssen abgebaut und transportiert, Akten sicher verpackt, Computer und andere IT-Geräte fachgerecht behandelt und Arbeitsplätze am neuen Standort wieder eingerichtet werden. Eine frühzeitige Planung hilft dabei, Abläufe zu koordinieren und die Unterbrechung des laufenden Betriebs möglichst kurz zu halten.

Was gehört alles zu einem Büroumzug?

Wenn ein Unternehmen sein Büro umzieht, müssen meist unterschiedliche Arten von Inventar gleichzeitig organisiert werden. Neben klassischen Büromöbeln gehören dazu beispielsweise Dokumente, Computer, Monitore, Drucker, Server oder technische Geräte.

Dabei haben die einzelnen Bereiche unterschiedliche Anforderungen:

Bereich
Worauf kommt es an?

Büromöbel

Demontage, Schutz und sicherer Transport

Akten und Dokumente

Strukturierte Verpackung und sicherer Umgang

Computer und Monitore

Schutz vor Beschädigungen und geordnete Verkabelung

Server und IT-Technik

Besondere Transport- und Planungsanforderungen

Büroausstattung

Vollständige Erfassung und Zuordnung

Lagergut

Zwischenlagerung, wenn nicht alles sofort benötigt wird

Deshalb sollte ein Büroumzug nicht als einzelner Transporttermin betrachtet werden. Sinnvoller ist es, den gesamten Ablauf vom alten bis zum neuen Standort zu planen.

Büroumzug richtig planen

Person, die auf einem Klemmbrett mit der Aufschrift „Büroumzug To-Do-Liste” und Kontrollkästchen schreibt. Im Hintergrund sind Umzugskartons und eine Büroumgebung zu sehen.

Eine gute Vorbereitung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen reibungslosen Firmenumzug. Je größer das Unternehmen und je komplexer die technische Ausstattung ist, desto früher sollte mit der Planung begonnen werden.

Zunächst sollte das gesamte Umzugsvolumen erfasst werden. Dazu gehören nicht nur Möbel, sondern auch Akten, technische Geräte und sonstiges Inventar.

Anschließend können unter anderem folgende Fragen geklärt werden:

  • Welche Möbel werden mitgenommen?
  • Was wird entsorgt oder ausgesondert?
  • Welche Akten müssen weiterhin aufbewahrt werden?
  • Welche Geräte und Computer werden transportiert?
  • Müssen Server oder andere empfindliche IT-Systeme umgezogen werden?
  • Welche Gegenstände müssen vorübergehend eingelagert werden?
  • Wann müssen die einzelnen Arbeitsplätze am neuen Standort wieder einsatzbereit sein?

Bei komplexeren Büroumzügen kann es sinnvoll sein, Verantwortlichkeiten, Ablaufzeiten und Bestände schriftlich zu dokumentieren. Dadurch wird klarer, welche Aufgabe zu welchem Zeitpunkt erledigt werden muss.

Was passiert mit den Büromöbeln?

Schreibtische, Schränke, Regale, Konferenztische und Bürostühle machen bei vielen Umzügen einen großen Teil des Transportvolumens aus. Nicht jedes Möbelstück muss jedoch zwingend komplett montiert transportiert werden.

Je nach Größe und Bauweise können Möbel vor dem Transport demontiert und am neuen Standort wieder aufgebaut werden. Das erleichtert teilweise die Handhabung und kann insbesondere bei größeren Möbelstücken sinnvoll sein.

Vor dem Büromöbel transportieren sollte außerdem geprüft werden:

  • Welche Möbel müssen demontiert werden?
  • Welche Teile gehören jeweils zusammen?
  • Welche Möbel benötigen besonderen Oberflächenschutz?
  • Wie gelangen größere Möbelstücke aus dem bisherigen Büro?
  • Gibt es Aufzüge oder müssen Außenaufzüge eingesetzt werden?
  • Wo sollen die Möbel am neuen Standort aufgestellt werden?

Eine vorherige Raumplanung kann dabei helfen, unnötige Zwischenbewegungen am neuen Standort zu vermeiden.

Was passiert mit alten oder nicht mehr benötigten Büromöbeln?

Ein Büroumzug ist häufig eine gute Gelegenheit, den vorhandenen Bestand zu überprüfen. Nicht jedes Möbelstück muss automatisch mit ins neue Büro genommen werden.

Vor dem Umzug kann deshalb zwischen drei Gruppen unterschieden werden:

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Mitnehmen:

Möbel und Ausstattung, die am neuen Standort weiter genutzt werden.

Einlagern:

Gegenstände, die momentan nicht benötigt werden, aber weiterhin erhalten bleiben sollen.

Weiterverwenden

Möbel, die nicht im neuen Büro benötigt werden, aber an einem anderen Standort weiter genutzt werden können.

Entsorgen:

Alte oder nicht mehr benötigte Möbel, die nicht weiter verwendet werden sollen.

Dadurch kann das tatsächliche Umzugsvolumen reduziert werden. Nicht benötigtes Mobiliar muss dann nicht unnötig transportiert und anschließend erneut bewegt werden.

Was passiert mit Akten und Dokumenten?

Akten sind bei einem Büroumzug besonders zu berücksichtigen. Unternehmen müssen bestimmte Geschäftsunterlagen über längere Zeit aufbewahren, gleichzeitig werden viele Dokumente im täglichen Arbeitsalltag nicht mehr benötigt.

Vor dem Umzug sollte deshalb geprüft werden, welche Unterlagen:

  • weiterhin im Büro benötigt werden,
  • archiviert werden müssen,
  • extern eingelagert werden können,
  • aufgrund abgelaufener Aufbewahrungsfristen vernichtet werden dürfen.

Für den eigentlichen Transport sollten Akten außerdem so verpackt werden, dass sie nicht verloren gehen oder mit anderen Beständen vermischt werden.

Bei größeren Aktenbeständen kann eine externe Aktenlagerung sinnvoll sein. Dadurch müssen nicht alle Dokumente in den neuen Büroräumen untergebracht werden.

Aktenkagerung bei Haberling anfragen

Alte Akten vor dem Umzug aussortieren

Reihen von Metallregalen, gefüllt mit ordentlich sortierten Ordnern und Kartons, in einem hell beleuchteten Archivraum mit hoher, gewölbter Decke.

Ein Firmenumzug kann ein guter Zeitpunkt sein, um das eigene Archiv zu überprüfen. Dokumente, deren Aufbewahrungsfrist noch läuft, dürfen nicht einfach vernichtet werden. Unterlagen, die nicht mehr benötigt werden und deren Aufbewahrungspflicht abgelaufen ist, können dagegen zur sicheren Vernichtung freigegeben werden.

Gerade bei größeren Büroauflösungen oder Umzügen können erhebliche Mengen an Akten zusammenkommen. Haberling bietet neben dem Büroumzug auch die professionelle Akten- und Datenträgervernichtung nach DIN 66399 an.

So können Büroumzug, Aktenlagerung und Aktenvernichtung bei Bedarf organisatorisch miteinander verbunden werden.

Was passiert mit Computern und IT?

Die IT gehört zu den sensibelsten Bereichen eines modernen Büros. Computer, Monitore, Drucker, Netzwerkkomponenten und andere Geräte sollten nicht einfach zusammen mit gewöhnlichen Umzugskartons transportiert werden.

Vor dem Umzug sollte deshalb zunächst festgelegt werden, welche Geräte mitgenommen werden und wie sie am neuen Standort wieder angeschlossen werden.

Besonders wichtig sind:

  • geordnete Kennzeichnung der Geräte,
  • sichere Verpackung,
  • Dokumentation der bisherigen Arbeitsplatzkonfiguration,
  • Zuordnung von Geräten zu Arbeitsplätzen,
  • Planung der Verkabelung am neuen Standort,
  • Abstimmung des Wiederaufbaus.

Eine eindeutige Kennzeichnung kann dabei helfen, dass Computer, Monitore und Zubehör am neuen Standort wieder dem richtigen Arbeitsplatz zugeordnet werden.

Server und empfindliche IT-Technik umziehen

Seitenansicht eines weißen Umzugs-Lkw mit rotem Schriftzug "Haberling" und Auflistung der Dienstleistungen wie Umzugslogistik, Laborumzüge, Hightech-Logistik und Betriebsverlagerungen

Bei einem normalen Büro-PC kann der Transport vergleichsweise einfach organisiert werden. Bei Servern, größeren IT-Systemen oder empfindlichen technischen Geräten sieht die Situation anders aus.

Hier können Gewicht, Bauweise, Empfindlichkeit und örtliche Bedingungen zusätzliche Anforderungen an den Transport stellen. Auch der Zeitpunkt des Umzugs muss sorgfältig geplant werden, wenn die IT für den laufenden Geschäftsbetrieb benötigt wird.

Bei größeren Serverlandschaften oder besonders empfindlicher Technik kann deshalb ein High-Tech-Transport sinnvoll sein.

Dabei sollten unter anderem folgende Fragen geklärt werden:

  • Wie empfindlich ist die Technik?
  • Welche Transportbedingungen sind erforderlich?
  • Wie wird die Technik aus dem Gebäude bewegt?
  • Welche Hebe- oder Transporttechnik wird benötigt?
  • Wann kann die IT abgeschaltet werden?
  • Wann muss sie am neuen Standort wieder verfügbar sein?

Gerade bei Unternehmen, deren Arbeitsfähigkeit stark von ihrer IT-Infrastruktur abhängt, sollte der technische Umzug nicht isoliert vom restlichen Büroumzug betrachtet werden.

Wie lässt sich die Ausfallzeit beim Büroumzug reduzieren?

Ein Unternehmen kann während eines Umzugs häufig nicht oder nur eingeschränkt arbeiten. Deshalb sollte die Zeit, in der Arbeitsplätze nicht verfügbar sind, möglichst kurz gehalten werden.

Dafür kann eine Aufteilung in einzelne Umzugsphasen sinnvoll sein.

Schritt
Ablauf

Vorbereitung

Inventar erfassen, aussortieren, Akten prüfen und Arbeitsplätze dokumentieren.

Verpackung und Demontage

Möbel abbauen, IT-Geräte vorbereiten und Unterlagen sicher verpacken.

Transport

Möbel, Akten und technische Ausstattung zum neuen Standort bringen.

Aufbau

Möbel montieren, Arbeitsplätze einrichten und IT wieder anschließen.

Kontrolle

Prüfen, ob alle Arbeitsplätze vollständig ausgestattet und betriebsbereit sind.

Je genauer die einzelnen Schritte vorbereitet werden, desto leichter lässt sich der eigentliche Umzugstag organisieren.

Was passiert, wenn das neue Büro noch nicht vollständig bereit ist?

Nicht immer kann das gesamte Inventar direkt vom alten in das neue Büro gebracht werden. Vielleicht sind einzelne Räume noch nicht fertiggestellt oder die neue Bürofläche bietet zunächst nicht ausreichend Platz.

In solchen Fällen kann eine Zwischenlagerung sinnvoll sein.

Eingelagert werden können beispielsweise:

  • Büromöbel,
  • Akten und Dokumente,
  • technische Geräte,
  • Büroausstattung,
  • sonstiges Inventar.

So müssen Gegenstände, die momentan nicht benötigt werden, nicht unnötig zwischen verschiedenen Standorten bewegt werden.

Haberling bietet verschiedene Möglichkeiten zur Zwischen- und Langzeitlagerung. Auf der eigenen Lagerfläche können unter anderem Möbel und technische Geräte eingelagert werden.

Lagerung bei Haberling anfordern

Welche Aufgaben sollten Unternehmen vor dem Umzug festlegen?

Ein erfolgreicher Büroumzug hängt nicht nur vom Transportunternehmen ab. Auch intern sollten Verantwortlichkeiten frühzeitig geklärt werden.

Eine einfache Übersicht kann dabei helfen:

Aufgabe
Zuständig
Zeitpunkt

Inventar erfassen

Projektleitung

frühzeitig

Möbel aussortieren

Unternehmen

vor dem Packen

Akten prüfen

Verwaltung

vor dem Umzug

IT-Umzug planen

IT / Dienstleister

frühzeitig

Arbeitsplätze planen

Projektleitung

vor dem Umzug

Verpackung organisieren

Unternehmen / Umzugspartner

vor dem Umzug

Transport koordinieren

Umzugsunternehmen

Umzugstag

IT wieder anschließen

IT / Dienstleister

nach Anlieferung

Eine solche Aufgabenverteilung verhindert, dass wichtige Punkte erst am Umzugstag geklärt werden müssen.

Warum Haberling für den Büroumzug?

Ein Büroumzug kann besonders dann aufwendig werden, wenn neben Möbeln auch große Aktenbestände, technische Geräte oder Server transportiert werden müssen. Haberling verbindet verschiedene Leistungen rund um den Firmenumzug und kann dadurch auch komplexere Projekte begleiten.

Zum Leistungsumfang gehören unter anderem Pack- und Montagearbeiten, die Unterstützung bei der IT-Verkabelung, Raumplanung sowie verschiedene Transport- und Lagerlösungen. Für Akten und Computer stehen rollfähige und verschließbare Transportsysteme zur Verfügung; bei höheren Stockwerken können Außenaufzüge eingesetzt werden.

Wenn nicht alles direkt am neuen Standort benötigt wird, können Möbel und technische Geräte zwischengelagert werden. Für besonders empfindliche technische Ausstattung können außerdem spezialisierte Transportlösungen in Betracht kommen.

Damit lässt sich ein Büroumzug bei Bedarf als zusammenhängendes Projekt planen – von der Vorbereitung über den Transport bis zum Aufbau am neuen Standort.

Büroumzug mit Haberling planen

Fazit

Ein Büro umzuziehen bedeutet weit mehr, als Möbel von einem Gebäude in ein anderes zu transportieren. Büromöbel, Akten und IT haben unterschiedliche Anforderungen und sollten deshalb bereits bei der Planung getrennt betrachtet werden.

Während Möbel häufig demontiert und wieder aufgebaut werden können, benötigen Akten eine strukturierte Behandlung und gegebenenfalls eine sichere Lagerung. Computer, Server und andere technische Geräte sollten dagegen besonders sorgfältig geplant und transportiert werden.

Eine frühzeitige Bestandsaufnahme, klare Verantwortlichkeiten und ein detaillierter Zeitplan helfen dabei, den Büroumzug möglichst effizient zu organisieren. Wenn zusätzlich Lagerung oder ein spezieller Transport für empfindliche Technik benötigt wird, kann es sinnvoll sein, diese Leistungen direkt in die Umzugsplanung einzubeziehen.

Häufig gestellte Fragen zum Büroumzug

Was passiert mit den Büromöbeln beim Umzug?

Büromöbel werden je nach Bauweise und Größe für den Transport vorbereitet, gegebenenfalls demontiert, sicher transportiert und am neuen Standort wieder aufgebaut. Vor dem Umzug sollte außerdem geprüft werden, welche Möbel tatsächlich mitgenommen, eingelagert oder entsorgt werden sollen.

Akten sollten vor dem Umzug sortiert und nach ihrer weiteren Verwendung unterschieden werden. Benötigte und aufzubewahrende Dokumente können mit umziehen oder extern gelagert werden. Unterlagen, deren Aufbewahrungsfristen abgelaufen sind, können zur sicheren Vernichtung freigegeben werden.

Computer und andere IT-Geräte sollten sicher verpackt, eindeutig gekennzeichnet und den jeweiligen Arbeitsplätzen zugeordnet werden. Bei größeren oder empfindlicheren technischen Systemen kann eine spezielle Transportlösung erforderlich sein.

Ein Serverumzug sollte frühzeitig geplant werden. Neben dem eigentlichen Transport müssen Abschaltung, sichere Handhabung, Transportbedingungen, Wiederaufbau und die erneute Inbetriebnahme berücksichtigt werden. Bei größeren Serverlandschaften kann ein spezialisierter High-Tech-Transport sinnvoll sein.

Ja. Wenn das neue Büro noch nicht vollständig verfügbar ist oder nicht alle Gegenstände sofort benötigt werden, können Möbel und technische Geräte zwischen- oder längerfristig eingelagert werden. Dadurch lässt sich der eigentliche Umzug flexibler organisieren.

Die Dauer hängt vor allem von der Größe und Komplexität des Umzugs ab. Große Aktenbestände, umfangreiche IT-Infrastruktur, Serverlandschaften oder Spezialtransporte können den Ablauf verlängern. Deshalb sollte vor dem Umzug ein individueller Ablaufplan erstellt werden.

Ihr Kontakt
CARMELO PAGLIARA/Umzugs- und Projektmanagement
Umzugs- und Projektmanagement
Carmelo Pagliara